Aktivierungen
Besser unperfekt begonnen, als perfekt gezögert ... Aktivierendes Lernen heißt so, weil die Teilnehmer 70 % der Zeit aktiv sind, d.h. sie sitzen nicht nur so im Seminar, sondern es geschieht etwas.
Möchten Sie regelmäßig eine neue Aktivierung kennen lernen oder einen entsprechenden Profi-Tipp?
Dass diese Theorie stimmt, merkt vielleicht jeder bei sich selber, aber darüber gibt es auch zahlreiche Forschungsergebnisse.
Während meiner PowerPoint Vorträge forder ich die Teilnehmer dazu auf, neue Fachbegriffe, unbekannte Worte oder gezielte Stichworte auf Moderationspunkte zu schreiben und an die Pinwand zu heften.
Satz bilden:
Ich verrat´es nicht:
Sag die Wahrheit:
"Flaschen drehen":
Mach Dir ein Bild ...
Weil es so schön war - nochmal ...
Selbstgemacht: FAQ´s: Fequently Asked Questions ...
Räume das Zimmer auf ...
Aktivierungen zum ersten Seminartag ...
Im Laufe des Seminars, Beispiele:
Die TN werden eingeladen, die Satzanfänge zu beenden.
Ich veröffentliche sie gerne, auch mit Ihrem Namen.
Hier ein ganz besonderer Service für Sie:
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Aktivierendes Lernen heißt so, weil die Teilnehmer 70 % der Zeit aktiv sind, d.h. sie sitzen nicht nur so im Seminar, sondern es geschieht etwas.
Denn die Lernergebnisse bessern sich schon erheblich, wenn wir unsere „klassischen“ Trainings mit Aktivierungen „würzen“ und helfen, den PowerPoint-Dschungel zu lichten.
Es ist ganz einfach, damit zu beginnen. Die nachfolgenden Aktivierungen sind von mir selber praxiserprobt und schnell umsetzbar.
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Jeder Mensch kann sich nur ca. 7 Dinge merken!
Dass diese Theorie stimmt, merkt vielleicht jeder bei sich selber, aber darüber gibt es auch zahlreiche Forschungsergebnisse.
An dieser Stelle empfehle ich das Buch "Denken, Lernen, Vergessen" von Frederic Vester .
Also WEG von stundenlanger PowerPoint-Berieselung, hin zu mehr Kurzweil + AKTIVIERUNG !
Die Sache mit den Punkten ...
Einfach, aber sehr vielfältig und flexibel anwendbar.
Während meiner PowerPoint Vorträge forder ich die Teilnehmer dazu auf, neue Fachbegriffe, unbekannte Worte oder gezielte Stichworte auf Moderationspunkte zu schreiben und an die Pinwand zu heften.
Darauf basierend kann man jede Menge Aktivierungen entwickeln!
Satz bilden:
Mir wichtige Punkte werden an die Lernenden verteilt.
Reihum muss jeder einen Satz damit bilden bzw. den Sachverhalt schildern und somit wiederholen.
Ich verrat´es nicht:
In der Runde darf jeder einen Punkt "ziehen" (wie bei einem Kartenspiel).
Der Lernende muss den Begriff oder Sachverhalt umschreiben, OHNE ihn zu nennen.
Die anderen sollen den Begriff erraten.
Sag die Wahrheit:
Es werden die Punkte verteilt, oder es darf gezogen werden - egal.
Der Begriff soll erläutert werden, die Erläuterung muss aber NICHT richtig sein!
Die Teilnehmer müssen erkennen, war die Erklärung richtig oder falsch. Gerade diese Aktivierung hat immer großen Beifall gefunden, besonders wenn man einen kleinen Wettbewerb mit Preis (ein Keks oder eine Cola) daraus macht.
"Flaschen drehen":
Die Punkte werden durchnummeriert. . . . und nun ist der Phantasie freien Lauf gelassen:
durch würfeln, Flaschen drehen, ausdenken, Geburtstag nennen oder wie auch immer eine Nummer nennen. Der Begriff mit dieser Nummer muss erläutert werden.
Mach Dir ein Bild ...
Zu jedem Punkt, oder ausgewählten Punkt (siehe Flaschendrehen) soll der Lerner eine kleines Bild oder Skizze hinzufügen.
Weil es so schön war - nochmal ...
Im Laufe einer Lerneinheit sind reichlich Punkte an der Pinnwand zusammen gekommen. Zum Schluß sollen die Lernenden die Punkte nochmals als Liste abschreiben und selber zu jedem Punkt eine kleine, eigene Erklärung, Zeichnung o.ä. aufschreiben.
Dies ist ein weiterer Wiederholungs- und Lerneffekt.
Selbstgemacht: FAQ´s: Fequently Asked Questions ...
mehr duch Zufall ist diese Aktivierung entstanden.
Sie eignet sich ebenso als Zusammenfassung für einen ganzen Tag wie als Wiederholung einzelner Lernthemen.
Sobald ein Thema abgeschlossen ist, lasse ich die Lernenden selber FAQ´s - die am häufigsten gestellten Fragen - erfinden und natürlich auch beantworten.
So kommt eine gute Wiederholung zustande, ich habe tatsächlich eine FAQ Liste und - das fand ich am Besten - es trauen sich auch Teilnehmer Fragen zu "erfinden" zu Details, die sie vielleicht selber noch nicht richtig verstanden haben.
Da die Fragen ja im Plenum "beantwortet" werden ist damit eine weiterer Lerneffekt verbunden!
Räume das Zimmer auf ...
keine Aufforderung an "unartige Kinder", sondern eine gute Abschlußübung: Die Teilnehmer sollen den Schulungsraum aufräumen und gleichzeitig die Dinge nochmals erläutern, erklären, sagen wozu man das braucht oder was so besonders daran ist.
Aktivierungen zum ersten Seminartag ...
Die nachfolgenden Aktivierungen erhielt ich von Brigitte Calenge, selber Trainerin.
Es geht um die ersten Schritte in einem Seminar, die Überwindung der ersten Barrieren.
Hier ihre Tipps:
Im Seminarraum Pinwand oder Flipchart vorbereiten mit folgenden Fragen. Daran können die Teilnehmer direkt ihre eigenen Karten, Post-It´s oder ähnliches heften:
- In diesem Seminar wünsche ich mir ...
- Ich freue mich ...
- Für mich ist es wichtig ...
- Mein schönster Urlaub war ...
(solche Satzanfänge geben den TN das Gefühl, auch als „Mensch“ angesprochen zu werden).
Im Laufe des Seminars, Beispiele:
- Gestern haben wir ... gelernt (dieses Wort unten rechts aufs Plakat schreiben)
- Das Wichtigste aus der vorigen Schulung für mich ist ...
- Was mir hier gefällt ist ...
- Was mir in meinem Arbeitsbereich am leichtesten fällt ist....
- Was mir im Bereich ... (Arbeitsbereich) am schwersten fällt ist ...
Die TN werden eingeladen, die Satzanfänge zu beenden.
Haben Sie auch gute Ideen - immer her damit!
Ich veröffentliche sie gerne, auch mit Ihrem Namen.
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Die Aktivierungen aus dem
Trainings & Entwicklungsprogramm TEP Band 3


